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unanswered questions


In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Miguela Tamo und vor dem Hintergrund ihrer Ausstellung in der Maison 44 in Basel entwickelte Claudia Vonmoos ein Programm, das verschiedene Räumlichkeiten des Hauses bespielt.
Das neu gegründete ensemble viceversa agiert dabei mit Gästen: Im Zusammenwirken der erfahrenen Musikerinnen mit zwei jungen Nachwuchspianisten, in der Verknüpfung von Szene und Musik (von Debussy über Neue Musik bis zur Improvisation) wird die Verbindung von Bildender Kunst und Musik facettenreich ausgelotet. Im Zentrum des Programms steht das Auftragswerk "WEIT WEG" für Stimme von Balz Trümpy. Die Textgrundlage dafür stammt hauptsächlich aus OB UND DARIN der Schweizer Autorin Lisa Elsässer (publiziert bei edition pudelundpinscher, 2008). Für einen der Ausstellungsräume konzipierte Claudia Vonmoos das szenische Intermezzo „vis-à-vis“, das direkt auf zwei grossformatige Werke Miguela Tamos Bezug nimmt. Zur Aufführung kommen weiter zwei Werke von Jürg Wyttenbach: "LAUT KÄFIG", ein Zyklus von 17 Haikus von Issa und anderen japanischen Dichtern für Sopran und Harfe (1995/1997), und „Una chica en Nirvana“ für singende Klarinettistin (2002). Zwei Werke für Klavier vierhändig runden das Konzept ab: György Ligetis „Sonatina“ (1951) und eine Auswahl aus Claude Debussys „Épigraphes antiques“ (1914/15).
Ein Band unbeantworteter Fragen – unanswered questions – durchzieht (wörtlich und im übertragenen Sinn) das Programm.

"vis-à-vis", Ausschnitte aus "unanswered questions" in der Maison 44, Basel:

Ausführende:

Barbara Schingnitz, Mezzosopran
Estelle Costanzo, Harfe
Lanet Flores, Klarinette
Yuriko Sekiguchi, Schlagzeug / Improvisation (Gast)
Gabriel Gysin und Nicolò Muzii, Klavier (Gäste)
Claudia Vonmoos, Konzept und künstlerische Leitung

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